Die Migros lanciert eine neue „Social-Shopping“-Plattform: AMIGOS

Auf der Plattform AMIGOS treffen Menschen, die sich Einkäufe nach Hause liefern lassen möchten, auf solche, die diese Aufgabe gerne übernehmen. Das Pilotprojekt des Schweizer Handelsunternehmens Migros startet am 6. April 2018 im Raum Zürich und Bern. Der soziale, zwischenmenschliche Aspekt steht im Vordergrund.

Es gibt Menschen, die wären froh, wenn ihnen jemand die Migros-Einkäufe nach Hause bringen würde, weil sie wenig Zeit haben oder in ihrer Bewegung eingeschränkt sind. Und es gibt Menschen, die würden anderen gerne einen Dienst erweisen und dazu – im wahrsten Sinn des Worts – ein Taschengeld verdienen.
AMIGOS bringt ab dem 23. April diese Menschen zusammen. Die neue „Social Shopping“-Plattform der Migros funktioniert denkbar einfach. Der Besteller gibt mit ein paar wenigen Klicks online seine Einkaufsliste ein. Bei den Bringern, die sich zuvor auf AMIGOS registriert haben und sich in der Nähe des Bestellers aufhalten, taucht auf der AMIGOS-App eine Push-Nachricht auf. Der Bringer, der gerade Zeit und/oder Lust hat, kann den Einkaufswunsch übernehmen. Er macht die Einkäufe und bringt sie dem Besteller persönlich vorbei.
Beide Seiten profitieren

Die Bringer nehmen die Bestellung per App an und liefern die Einkäufe dem Besteller nach Hause.

AMIGOS hat für die Besteller und die Bringer Vorteile: Der Besteller spart Zeit und Aufwand für die Einkäufe und erhält sie persönlich an die Haustüre geliefert. Einen Mindestbestellwert gibt es nicht. Im Gegenzug erhält der Bringer für die Ausführung des Auftrages einen Verdienst: Für die erste Einkaufstasche CHF 7.90 und für jede weitere CHF 2.00. Diesen Betrag bezahlt der Besteller dem Bringer. Alle Einnahmen fliessen somit in das Portemonnaie des Bringers, die Migros erzielt keinen Gewinn.
Damit ergänzt die Migros ihre Online-Einkaufsmöglichkeiten um ein völlig neuartiges Serviceangebot. Im Vordergrund stehen dabei nicht finanzielle Überlegungen, sondern das Bestreben, Migros-Kundinnen und -Kunden einander näherzubringen.

Die Migros gehört den Menschen.

Ein weiteres Beispiel dafür, wie nahe die Migros bei Ihren Kundinnen und Kunden ist Mit der Einführung von AMIGOS zeigt die Migros einmal mehr, dass sie den Leuten gehört. Ganz im Sinne des Migros-Gründers Gottlieb Duttweiler, der sich immer auf innovative Art und Weise für die Lebensqualität seiner Kundinnen und Kunden eingesetzt hat. Auch für ihn war das Gemeinwohl genauso wichtig wie der Geschäftserfolg. So lebt auch AMIGOS vom sozialen Gedanken, dass die Leute füreinander da sind und sich gegenseitig unterstützen können. «Mit diesem Dienst verbinden wir die heutigen Shopping-Ansprüche einer digitalen Gesellschaft mit dem persönlichen Kontakt zwischen zwei Menschen», sagt Migros-Chef Fabrice Zumbrunnen.
AMIGOS ist eine Schweizer Premiere und wird ab April 2018 in den Kantonen Bern und Zürich getestet. Wer bei AMIGOS Bringer werden möchte, kann ab Freitag, 6. April 2018, die AMIGOS-App herunterladen (erhältlich im Play Store und Apple Store) und sich dort mit dem Migros-Login registrieren. Ab Montag, 23. April 2018, können Besteller unter www.amigos.ch ihre Einkäufe eingeben.

Arbeitgeber Bewertungen im Internet

Online Rezensionen von Arbeitnehmern über Unternehmen werden immer wichtiger. Laut Bitkom-Experting Julian Petrich sollten Unternehmen Arbeitgeber Bewertungen auf Portalen wie z. B. Kununu ernst nehmen. Eine repräsentative Bitkom-Umfrage zeigt, dass 37 % von 1009 Personen, davon 829 Internetnutzer, sich schon mindestens einmal online Bewertungen von Arbeitgebern durchgelesen haben. 2015 waren es nur 29 %. Besonders berufstätige Internetnutzer mit 45% und 14- 29-jährige mit 52 % interessieren die Meinung anderer Arbeitnehmer über ein Unternehmen.

Entsprechend gaben 84 % der wechselwilligen Interessenten an, durch die Internetbewertung eines Unternehmens bereits einmal in ihrer Entscheidung für oder gegen dieses beeinflusst worden zu sein. Davon entschieden sich 46% für den jeweiligen Arbeitgeber, 54% gegen diesen. Juliane Petrich sagt: „Für viele Berufstätige sind Online-Bewertungen die erste Visitenkarte eines Arbeitgebers.“

Auch die Zahl der Verfasser steigt: Jeder vierte befragte Internetnutzer hat schon einmal online eine Bewertung für seinen Arbeitgeber abgegeben. Besonders aktiv sind hier die 30- bis 49-Jährigen, bei denen die Quote bei 32 % liegt.

Den Unternehmen, die um geeignet Mitarbeiter werben, bieten die Bewertungsportale die Chance, die Erwartungen der Arbeitnehmer an das Unternehmen besser kennenzulernen und einschätzen zu können. Des Weiteren könnten die Unternehmen hier auf Kritik ihrer Arbeitnehmer reagieren, was widerum Einfluss auf das Image ihres Unternehmens und die Bewertungen hat.

Ergänzend stellen wir in unserer Praxis als Personalberatung im digitalen Geschäft  fest, wie wichtig des Weiteren die richtige Ansprache von Kandidatinnen und Kandidaten ist. Der Personalberater sollte sich in den Themen des relevanten digitalen Arbeitsbereiches auskennen und schlüssige Fragen stellen können, sonst verbindet die/der KandidatIn die negative Erfahrung mit der dahinter stehenden Arbeitgebermarke.