Betriebliche Strukturen unterliegen derzeit einem hohen Wandel und das unter einem dynamischen Umfeld. Die Einflüsse für Veränderungen kommen aus der Digitalisierung, aber auch aus gestiegenen Produktionskosten und anhaltendem Fachkräftemangel.
Für die ein oder andere Lösung müssen sich Unternehmen jetzt entscheiden, damit die Zukunft sicher aufgestellt ist. Dennoch tun sich viele Manager und Verantwortliche schwer, eine Unternehmensstrategie durchgängig und nachhaltig in den eigenen Reihen umzusetzen.
Was ist Workforce?
Die Workforce eines Unternehmens umfasst alles, was mit dem Personalmanagement zu tun hat. Die gesamte Belegschaft inklusive ihrer Qualifikation, den Skills, ist eingebunden, wenn sich Strategen aufmachen, alte Hierarchien aufzubrechen und mit dem frischen Wind auch ein neues Denken zu etablieren. An genau diesen Hürden scheitern aber viele Versuche, eine angepasste und moderne Unternehmensstrategie einzuführen und nachhaltig mit Leben zu füllen.
Dabei ist genau die Workforce der Kern eines jeden Unternehmens, das Beschäftigte hat. Wer beispielsweise nicht weiß, wie hoch sein Personalbedarf in der Zukunft ist, oder keine Leistungskennzahlen aus dem HR zieht, wird mittelfristig, wenn nicht schon kurzfristig, mit enormen Problemen konfrontiert werden. Im Hintergrund drücken Investoren und die Finanzabteilung mit immer neuen Forderungen und Einsparungen auf die Modernisierung des Betriebes.

Quelle: https://www.brand-doctor.net/blog/vision-und-mission-was-ist-eigentlich-der-unterschied
Wie beginnt man eine neue Unternehmensstrategie?
Vision, Mission und Werte – das sind die drei Säulen einer jeden Strategie für Organisationen. Vom langfristigen Wunschzustand, der Vision, über den Mehrwert für Kunden, der Mission, hin zu den individuellen Grundsätzen in der Organisation schafft eine Strategie eine Art Fahr- und Zeitplan für die zukünftige Sicherstellung der Wettbewerbsfähigkeit unter effizienten und rentablen Strukturen und Prozessen.
Was zunächst unheimlich schwer klingt, ist bereits mit wenigen Grundfragen zu klären
- Wer bin ich?
- Was stelle ich her?
- Warum bin ich besser als der Wettbewerb?
- Warum sollten Fachkräfte für mich arbeiten und nicht woanders?
- Was biete ich als einzigartige Aspekte, die mich besonders machen?
Mit 5 relevanten und wesentlichen Fragen lassen sich bereits in vielen Fällen die Vision und die Mission definieren. Die Kernwerte eines Unternehmens findet man mit einer Ist-Analyse am besten. Hierzu werden Stärken und Schwächen gegenübergestellt und eine Mitarbeiterbefragung liefert Eckpunkte für eine Vor- und Nachteilliste. Dann folgen die Analyse der übermittelten Antworten und die Definition von individuellen Unternehmenswerten.
Bevor es nun zum nächsten Schritt geht, ist die Verknüpfung von Workforce und Strategie wichtig!
Warum die Verknüpfung so wichtig ist!
Viele Führungskräfte machen den Fehler, dass sie zwar die Strategie definieren und auch die Workforce, also die Belegschaft, einbinden. Aber die Verknüpfung beider Aspekte bleibt allzu oft aus. Dabei ist dieser Schritt enorm wichtig, um für den späteren Erfolg zu sorgen, und kann entscheidend dazu beitragen, ob das Unternehmen auch in 2, 5 oder 10 Jahren noch erfolgreich am Markt positioniert ist.
Es reicht bei Weitem nicht aus, die Strategie zu definieren und ihre Inhalte transparent zu kommunizieren. Wer seine Belegschaft jetzt nicht aktiv integriert und an die Hand nimmt, wird kaum in der Lage sein, zukünftige Herausforderungen zu meistern. Ein Aushang mit den Unternehmenswerten ist zwar praktisch, doch allein davon lebt die Vision des Unternehmens nicht.
Wie geht es jetzt weiter? Wie kann die Strategie umgesetzt werden? Es fehlen die Zielformulierungen, die Kontrollen für die Optimierung und die Messbarkeit der Maßnahmen.

Quelle: https://www.spendit.de/magazin/was-ist-workforce-management-so-geht-strategische-personalplanung/
Es kommt auf Effizienz an, oder?
Mit der ehrlichen Analyse der vorherrschenden Bedingungen geht das Unternehmen in die Zukunft. Dort warten hohe Anforderungen, die vorrangig auf kostengünstigen Prozessen und einer hohen Effizienz der Beschäftigten ruhen. Um eine auf Unternehmenseffizienz ausgerichtete Strategie kommt man nicht herum. Ziele helfen dabei, unter anderem den Umsatz, das Wachstum oder den Personalbedarf im Auge zu behalten und bei Bedarf an der richtigen Stelle zum idealen Zeitpunkt einzugreifen.
Aber hier muss kurz innegehalten werden, denn:
- Die Strategie muss zur Qualifikation der Beschäftigten passen
- Berufsbilder und Tätigkeitsprofile müssen für digitale Rahmenbedingungen gemacht sein
- Beschäftigte müssen langfristig im Unternehmen gehalten werden
Der Fachkräftemangel steht der erfolgreichen Effizienz von Organisationen entgegen und stellt damit die vielleicht größte Herausforderung dar. Wer sich diesem Problem nicht rechtzeitig stellt und mit innovativen Wegen voranschreitet, hat wahrscheinlich schon bald das Nachsehen. Wenn sich Beschäftigte aktiv auf die Suche nach einer neuen Position in einem anderen Unternehmen machen, ist es meist schon zu spät.
Die Verknüpfung von Workforce und Strategie ist ein Schlüsselfaktor und soll primär dem Phänomen der Grand Resignation rechtzeitig entgegenwirken. Dabei kündigen Mitarbeiter ihre aktuelle Stelle, ohne bereits einen neuen Arbeitgeber gefunden zu haben. Sie wissen, der Markt ist auf ihrer Seite und es gibt mehr als genug offene Positionen für fast jedes Profil.

Quelle: https://karrierebibel.de/strategieentwicklung/
Warum die Arbeit von HR so wichtig ist
Es gibt viele Gründe, warum eine effiziente Personalarbeit so wichtig ist. Doch für das HR gilt besonders, was für andere Abteilungen nicht in diesem Maße gilt: Es ist mitverantwortlich für den zukünftigen Erfolg und das Fortbestehen des Unternehmens. Wer an der Stellschraube Personal spart oder nicht richtig agiert, zahlt am Ende die Rechnung. Das bedeutet, nur wenn die Strategie auf die Belegschaft angepasst ist und mit ihr zusammen das Rahmenwerk für Wachstum bildet, kann der Sprung ins digitale Zeitalter unter höchsten Effizienzwerten gelingen. Doch es geht nicht nur um die Digitalisierung, denn die Märkte reagieren auch empfindlich auf Einflüsse von Regierungen.
Geopolitische Veränderungen lassen Aktienkurse nach unten oder oben rauschen. Kriege treiben Spritpreise astronomisch nach oben. Wer darauf nicht mit motivierten Mitarbeitern, intelligenter Personalplanung und effizienten Prozessen reagiert, hat schlichtweg keine Chance in schwierigen Marktbedingungen. Diese werden anhalten und sich vielleicht sogar noch verschärfen. Es ist Zeit zu handeln.
Personalabteilungen, die die Aufgaben nicht alleine bewältigen können, müssen sich Hilfe von externen Recruitern mit speziellen Qualifikationen holen. In der Branche der Personalvermittler hat sich ebenfalls viel getan. Aus den Beratern sind Spezialisten für Wachstum, Fortschritt und Innovation geworden.

